Soziales

Sinziger laufen 2 Tage für Kenia

Sybille Schmitz (links) und Gisela Schmitz von der Initiative "Ein Herz für Pundo" freuen sich über das Engagement von Frank Klotz, Organisator des Sinziger 48-Stunden-Benefizlaufs.              Foto: wet

Denn schließlich galt es, 48 Stunden in Bewegung zu bleiben, um Spenden für ein Hilfsprojekt im kenianischen Pundo zu sammeln: 5000 Euro sind auf diese Art in der Barbarossastadt zusammengekommen. Der Sinziger Ausdauerathlet Frank Klotz hat den Spendenlauf mit seiner Frau Anja organisiert. Er sagt: "Eher zufällig sind wir vor einiger Zeit auf die Initiative ,Ein Herz für Pundo' aus Rheidt bei Bonn aufmerksam geworden." Die Antwort auf die Frage, wie die Arbeit der Organisation unterstützt werden könnte, war schnell gefunden: nämlich mit der Aktion "Sinzig - 48 Stunden in Bewegung".

Die rechtlichen Formalitäten waren schnell geklärt. Auch die Strecke mitten durch die Sinziger Innenstadt stand schnell fest. Schwieriger gestaltete sich zunächst die Suche nach weiteren Staffelläufern, denn schließlich sollte zwei volle Tage lang gelaufen werden. Doch nach und nach fanden sich Einzelstarter, Sportvereine und Firmen, deren Mitarbeiter sich an dem Lauf beteiligen wollten.

Aber nicht nur die Sportler mussten eine Langstrecke absolvieren. Denn Sybille Schmitz und Gisela Schmitz, zwei ehrenamtliche Helferinnen der Initiative "Ein Herz für Pundo", standen am Infostand Rede und Antwort über das Hilfsprojekt, das 2009 aus der Taufe gehoben wurde.

Gisela Schmitz hat sich bereits mehrfach von der sinnvollen Verwendung der Spendengelder in Pundo überzeugt. Sie erklärt: "Wir unterstützen eine Einrichtung in Kenia, wo 75 Kinder betreut werden. Sie erhalten jeden Schultag eine warme Mahlzeit, werden zu vier Terminen im Jahr medizinisch untersucht und mit notwendigen Medikamenten und Impfungen versorgt. In den beiden zurückliegenden Jahren konnte zudem der Bau eines Kindergartens aus den Spenden finanziert werden."

Sybille Schmitz sagt: "Um an Gelder zu kommen, stricken wir mit mehreren Frauen das ganze Jahr hindurch Socken, Stulpen und Schals, die dann verkauft werden. Ein solcher Benefizlauf bringt uns enorm weiter." Zum Gelingen der Aktion und zum Füllen der Spendendosen trugen auch verschiedene Firmen bei. Sie hatten schon im Vorfeld ihre finanzielle Unterstützung zugesagt.

Angespornt von der sportlichen Herausforderung und dem Gedanken, sich an einer guten Sache zu beteiligen, zeigte sich gerade in den Nachtstunden sowie bei dem einsetzenden Regen am Samstag eine große Solidarität unter den Läufern. Organisator Frank Klotz lief immer wieder motivierend neben den Läufern her: "Es war einfach schön zu sehen, dass der eine kurzentschlossen eine Stunde länger gelaufen ist oder der andere nach einer Erholungspause zu einer weiteren Stunde durch die Nacht aufgebrochen ist." Sein Dank richtete sich am Sonntagnachmittag auch an die Gastronomen, die mit Speisen die Moral der Sportler aufrechterhalten hatten.

 

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